Schweden – 2.8. On the road again/Rottneros Park/Elchsafari/Fotospree

Am Montag haben wir das Glaskogen Reservat verlassen.

Als erstes Ziel hatten wir eine ehemalige Glashütte an der Grenze des Naturreservats angepeilt, die Glava Glasbruk.
Das Museum war geschlossen, allerdings war die Ecke dort landschaftlich sehr toll, was erst mal durchaus hinreichend entschädigte.

Anschließend sollte es es eigentlich in einen Kletterpark in Arvika gehen, dies hat sicher jedoch leider als Flop erwiesen. Die Reise bis Arvika war jedoch auch wieder mal interessant. Ich war alleine und konnte so unterwegs ein paar Gelegenheiten zum Fotografieren nutzen.

Weite Wege


für ein kleines Auto

Das zweite Bild ist übrigens nicht bearbeitet, der Eindruck eine Modellautos entsteht wirklich nur durch die gewählte Perspektive. Es fehlt eine echte Vergleichsgröße für das Auto, das dieses in Wirklichkeit deutlich weiter entfernt steht sieht man auf dem ersten Blick natürlich nicht. Ich find’s lustig, bin auch sehr zufrieden, dass es wirklich so wie geplant raus gekommen ist. Das zweite Bild ist, genau wie das folgende, genau hier entstanden.

Wie bereits erwähnt ist unser geplanter Besuch in Arvika geflopt, glücklicherweise hatten wir uns bereits im Vorfeld einen Alternativplan gesucht welche hoffentlich auch ein gewisses Maß an Unterhaltung für die Kinder bieten sollte. Der Rottneros Park versprach ebenfalls einen Kletterpark (den habe wir irgendwie nicht gesehen) und einen großen Spielplatz (den Nils Holgersson Park, den haben wir gesehen). Neben dem angepeilten Spielplatz, der übrigens wirklich schön und groß war, bot der Park eine sehr schöne Parklandschaft. Ich habe also Unmengen an Bilder gemacht bevor wir überhaupt bis zur Kinderbespassung durch waren
🙂
Ein paar der dort entstandenen Bilder, ohne jetzt auf jedes einzeln einzugehen:


Besonders der kopflose Engel war schon irgendwie skurril, der könnte sich auf mancher Musik CD die ich so besitze als Cover wiederfinden. (Was sagt das eigentlich über meinen Musikgeschmack aus?)

Auf dem Spielplatz sind natürlich auch ein Haufen Bilder entstanden, aber die werde ich jetzt hier nicht rein stellen. Wie gesagt, sehr empfehlenswert. Ein paar Eindrücke finden sich auf der oben verlinkten Webseite des Parks.

Vom Rottneros Park aus ging es noch weiter in Richtung Norden, das erklärte Ziel war an diesem Abend noch Elche zu sehen. Laut Reiseführer sollte ab Torsby so langsam die Elchpopulation überhand nehmen gegenüber den menschlichen Einwohnern.
Angeblich sollte in der Dämmerung die Chance besser sein, also waren wir noch ein wenig zu früh dran. In Torsby haben wir also erstmal eine Pizza gegessen und noch ein wenig mehr Zeit vertrödelt. Dann ging es gezielt mehr oder minder quer durch das Nichts.

Die erste Hälfte des Weges vermittelte leider nicht den Eindruck als ob wir dort noch Elche würden sehen können. Aber, landschaftlich war die Strecke abends ein Traum und ich habe einige, meiner Meinung nach, sehr schöne Bilder machen können.

Abendsonne über Wiesen


Sonnenuntergang am See


Sonnenuntergang am See II

Als ob alleine dieser Sonnenuntergang nicht genug wäre, kurz vor unserem Nachtlager in Kristinefors (siehe Route) haben wir tatsächlich noch Elche gesehen. Ungefähr 400m von der Straße entfernt, auf einer Lichtung am Waldrand, stand eine Elchkuh mit zwei Jungtieren. Leider verschwanden sie im Wald als wir anhielten, bei dem schlechten Licht ist es mir nicht mehr gelungen ein Beweisfoto zu machen. Für mich ist damit mein langer Irrglaube schwedische Elche seien nur eine Marketingerfindung endlich ausgeräumt
🙂

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