Schweden – 30.7. Karlstad/Värmlandsmuseum

In Åmål sind wir nicht geblieben. Leider war das Wetter Mist und wir wollten möglichst etwas im Trockenen unternehmen.
Bis Karlstad war es nicht mehr weit, außerdem wollten wir ohnehin weiter in den Norden hoch. In Karlstad haben wir das Värmlands Museum besucht.
Persönlich besonders interessant fand ich die gerade Kunstausstellung im Nebengebäude, für die Kinder sehr toll war ein Experimentierraum. Insgesamt war es wesentlich interessanter als erwartet und wir konnten ein paar Stunden verbringen ohne das Langeweile aufkam, nicht einmal für die Kinder. Und das Kaffee war auch noch gut
🙂

Ein paar Eindrücke aus dem Museum. Die Bilder mit den Büchern gehören zur Ausstellung von Värmlands Geschichte, beginnend von Funden aus der Steinzeit bis grob in die 40er/50er.


Fenster im Varmland Museum

Nach dem Museum haben wir noch kurz die Stadtbücherei besucht, dort ist auch das hiesige Tourismusbüro. Leider waren die Hoffnungen auf gutes Wetter noch immer nicht so gut, aber zumindest sah es OK aus. Damit war zumindest aber der Plan klar, als nächstes geht es in den Glaskogen Nationalpark. Die beiden Routen im Rother Führer sahen allerdings auch sehr viel versprechend aus.

Als hochgradig spannend hat sich die vom Navi gewählte Route erwiesen. Kurz hinter Årjäng ging es nach recht ab, an der Strasse stand ein Schild welches die Durchfahrt für LKWs verbot und für die nächsten 16km Serpentinen ankündigte. Naja, die Serpentinen hab ich eher nicht gefunden, aber die Steigungen waren schon krass. Zusammen mit Kies und nasser Strasse habe ich recht frühzeitig die Traktionskontrolle abschalten müssen, sonst kam ich irgendwie nicht so recht die Steigungen hoch. Zusammen mit einer hohen Dichte an Schlaglöchern war bestenfalls eine Geschwindigkeit von 40 zu erreichen, dafür hat es aber durchaus ein wenig Spass gemacht mitten durch den Wald zu fahren. Vielleicht noch einmal mit einem anderen Auto dem die Schlaglöcher weniger ausmachen würden??

Im Nichts auf dem Weg nach Lennungshammar

Auf dem Bild ist übrigens ein ausnehmend guter Teil der Strecke, Schlaglöcher verstecken sich allerdings auch recht gut bei nasser Strasse.

Nach ca. 8-10 km bin ich dann auf einer Hügelkuppe auf einen alten, norwegischen Volvo gestossen, ein junger Mann kniend neben dem Auto. Ich also im besten Ausgehenglisch gefragt ob sie Hilfe brauchen. Nach kurzer Kommunikation auf Englisch folgt nach einem Blick auf mein Auto: „Sprichst du deutsch?“. Gut, was auch immer die beiden mit einem norwegischen Volvo in Schweden machen, waren jedenfalls Deutsche. Das machte die Verständigung über technische Probleme am Auto zwar wesentlich einfacher, nur helfen konnte ich ihnen leider am Ende doch nicht. Gut angehört hat sich der Wagen jedenfalls nicht, und ich hab noch gedacht ‚was für eine beschissene Stelle für eine Panne‘. Sie wollten dann versuchen sich zum nächsten Ort durchzuschlagen. Für alle Fälle hab ich ihnen noch meine Nummer mitgegeben. Gehört hab ich nichts mehr, wird wohl gut gegangen sein. (Interessanterweise hat man in Schweden wirklich fast überall Empfang.

Kurz vor dem Ziel kam dann der erste Kontrollanruf der Reckmanns, wo ich denn bleiben würde, sie wären schon ewig da. Kurz vor dem Ziel hab ich es dann auch verstanden, ab dem Campingplatz war die Strasse großartig, ich hätte halt besser von der anderen Seite heranfahren sollen.

Ich verbuche das mal als Versuch meinen Wagen weiss zu färben und als Erfahrung die man gemacht haben muss.

Weisse Felgen? Auch schick

Genächtigt haben wir direkt am See (ja, mit Mücken…)

Am Campingplatz Glaskogen


Standort des Fotos

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